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Beobachtungen mit der «Russentonne»

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Astronomie ist ein Hobby von mir, das ich schon über 30 Jahren mehr oder minder intensiv betreibe.
Angefangen hat alles mit einem Feldstecher und etwas später mit einem klassischen "Kaufhaus"-Newton (114mm/900mm).

In den noch relativ dunklen Nächten des Münsterlandes ließen sich damit bereits viele interessante Objekte beobachten; recht bald habe ich auch die ersten Sonnenflecken mittels Projektionsmethode beobachtet und auch aufgezeichnet. So entstanden recht umfangreiche Zeichnungen über die Bewegung der Sonnenfleckengruppen zueinander und über die Sonnenrotation. Eingezeichnet habe ich diese Bewegung in spezielle Sonnenbeobachtungskarten, auf die ich die Sonne projiziert habe und dann mit Bleistift nachgezeichnet habe.

Ziemlich schnell habe ich mich der lokalen Astronomischen Arbeitsgruppe Gronau angeschlossen und hatte somit die Möglichkeit, mit einem 8 Zoll Schmidt-Cassegrain-Teleskop und einem 10cm Refraktor zu beobachten und z.T. auch fotografieren zu können. Da die elektrische Nachführung des C8 leider nicht gut funktionierte wurde noch ganz klassisch per Hand nachgeführt - auch bei winterlichen Minusgraden...

In den nächsten Jahren habe ich leider dieses Hobby aus beruflichen Gründen schmerzlich vernachlässigt und erst mit dem Kauf eines Spiegelobjektivs (100/1000mm "Russentonne"), Anschlussadaptern, zweier Okulare und einer EQ-4 Montierung mit Nachführmotor wieder beobachten können.

Etwas später habe ich meine Ausstattung mit einem elektronischen Okular der Firma Meade erweitert und dieses an einen Fernseher und Computer angeschlossen. Die Qualität dieses Okulars ist für den Preis ganz akzeptabel, solange man bei helleren Objekten bleibt. Bei Planeten lässt sich zwar die Scheibenform erkennen, weitere Details habe ich bisher aber noch nicht beobachten können. Auch die Jupitermonde verschwinden im Rauschen des Okulares.
Mond- oder Sonnenbeobachtungen über den Fernseher sind dann aber schon was besonders .
Leider ist das Scharfstellen der Russentonne etwas umständlich, so dass ich normalerweise eine Feinjustierung an der Okularaufnahme (Option) verwende. Bei dieser Feinjustierung und der damit verbundenen Verlängerung der Brennweite ist ein vernünftiges Scharfstellen mit dem elektr. Okular noch schwieriger, so dass ich dieses bisher nur testweise ausprobiert habe.

Auf den folgenden Seiten habe ich die ersten Aufnahmen mit dem Okular zusammengestellt; mit Zeit und gutem Wetter werde ich hier weitere Ergebnisse veröffentlichen...

Nach dem Umzug an die Bergstraße, der Geburt unserer beiden Söhne und der damit einhergehenden Freizeitknappheit, bin ich seit Mitte des Jahres Mitglied in der Heppenheimer  Starkenburg-Sternwarte e.V. und habe dort die Möglichkeit mich mit anderen Interessierten auszutauschen und auch das umfangreiche Instrumentarium zu nutzen.

Durch die Ansteuerung der Geräte per GoTo-Software ist die Beobachtung deutlich bequemer geworden - das langwierige Suchen mit Aufsuchkarten ist überflüssig geworden: Objekt per Software ( EasySky) aussuchen und ansteuern, fertig.

So entstanden die letzten Aufnahmen an Geräten der Sternwarte und es werden bestimmt noch einige dazukommen...


 Besucher: 1 online  |  15 heute  |  586 diesen Monat  |  423113 insgesamt | Seitenaufrufe: 94   Letzte Änderung: 27.09.2011 © 2001-14 Christian Freßdorf
  Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen, was sie tun!
Karl Kraus
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